Düren. In Düren haben am Freitagabend rund 30 bis 40 Antifaschisten vor einer Gaststätte und in der Innenstadt gegen Rechtsextremismus demonstriert. Am Rande des Protestes sollen Neonazis laut Antifaschisten provoziert und einen Mann verprügelt haben. Laut einem Neonazibericht sollen die Proteste einen NPD-„Stammtisch“ im Raum Düren nicht verhindert haben.
Konkreter Anlass für die Demonstration waren Hinweise der örtlichen Antifa, dass in einer Gaststätte in der Kölnstraße ein NPD-„Stammtisch“ stattfinden sollte [1]. Die Kneipe soll jedoch geschlossen gewesen sein. Die Antifa Düren spricht davon, ihre „antifaschistische Intervention gegen den […] NPD-‚Stammtisch’ […] war erfolgreich – das Treffen konnte nicht stattfinden.“
Demgegenüber berichtet die Neonazi-Gruppe „ Freie Nationalisten Euskirchen“ (FNE), der „Stammtisch“ habe an einem anderen Ort stattgefunden und die Informationen über ein rechtes Treffen in der Gaststätte in der Kölnstraße seien falsch gewesen [2]. Aus welchem Grund die Wirtin laut Antifa bestätigt haben soll, dass sie am Freitagabend die NPD bewirte, wird in dem FNE-Bericht nicht thematisiert – ebenso nicht erwähnt wird, dass die Ankündigung der Gegendemonstration in der Kölnstraße in NPD-Kreisen kurzzeitig für Irritationen gesorgt haben soll.
Nazigegner hatten sich am Freitagabend dennoch in Polizeibegleitung kurz vor der Gaststätte aufgehalten. Zu diesem Zeitpunkt sollen mehrere Neonazis aufmarschiert sein, die Antifa spricht von „[f]ünf Aktivisten der ‚Kameradschaft Aachener Land’“ (KAL). Laut Antifaschisten soll es dabei zu Provokationen vonseiten der Neonazis gekommen sein. Ein Mann, der an den Neonazis vorbeigehen wollte und laut Antifa ein „NPD-Gegner“ gewesen sei, sei angegriffen und im Gesicht verletzt worden, hieß es. Zudem sei die Brille des Mannes beschädigt worden. Antifaschisten seien dem Opfer zur Hilfe geeilt.
Augenzeugen sagten später, unter den Neonazis seien hochrangige KAL-Kader gewesen, die schon mehrfach wegen verschiedener Delikte aufgefallen sein sollen. Laut Zeugen soll die Polizei im Verlauf eines kurzen Wortgefechtes den Neonazis Platzverweise erteilt haben. Kurz darauf hätten sich die Neonazis entfernt, hieß es weiter. Angeblich soll gegen einen Nazigegner ermittelt werden, weil er sich aufgrund eines fotografierenden Neonazis vermummt haben soll. Ob gegen die Neonazis wegen des Körperverletzungsdeliktes wird, ist unklar.
Später folgte noch ein antifaschistischer Demonstrationszug durch die Innenstadt. [© Klarmann]
[1] Antifa mobilisiert gegen NPD-Stammtisch-Parolen
[2] Über die Glaubwürdigkeit von Aktionsberichten heimischer Neonazi- und NPD-Gruppen folgt beizeiten eine Analyse…
Tja,wohl schlecht recherchiert.Als ob man den tatsächlichen Ort peisgeben würde.Schön an der Nase entlang geführt wa!^^
@Braver Bürger
Aber harmlose Leute zu verprügeln, ist für Ihresgleichen natürlich Ehrensache!
Wenn es der falsche Ort war, wieso bestätigt es dann die Wirtin? Und wenn du „Braver Deutscher“ immer so legastenische Ausfälle hast, wärst du bei Adolf möglicherweise als Lebensunwert eingestuft worden.
Du Pfeife !
@Braver Bürger
Habt ihr ja klasse gemacht. Eine wahre Meisterleistung!
Jetzt habt Ihr es mir alle gegeben…..nur weil Ihr gefrustet seid das da nix in der Kneipe lief?!Tzzzz
nicht traurig sein! immerhin mutti dürfte sie noch lieb haben… mik
Aber dann waren die Nazis ja auch wieder recht schnell weg:D
Beachtlich wie schnell der kleine René trotz seiner beachtlichen Körperfülle laufen kann…
1. Ich wäre in der Situation auch weggelaufen, wäre ich einer dieser vorzeigedeutschen gewesen. Extrem peinlich wurde es erst durch die mackrigen vorankündigungen der KAL und den lächerichen Gesichtsausdruck Laube’s als er das Heil in der Flucht suchte.
Bericht der Antifa Düren:
http://www.antifa-dueren.org/cms/nachrichten__berichte/treffen_der_nazis_in_dueren_verhindert_polizei_leistet_naziprovokation_vorschub.html
Das hört sich an als wurde die Vermieterin eingeschüchtert,aber in sowas seid ihr ja profis. Nur blöd für die Antifa das sie sich wieder einmal lächerlich gemacht hat und am falschem Ort war
))
glaube eher, die waren goldrichtig – nur sie hatten sich dann was neues gesucht zwischen freitagmorgen und -abend… mik
Freidenker?
Was eine Übertreibung!
Bei Hallers denkt man doch nicht.!
7 Euro Monatsbeitrag und vorher das Resthirn
abgeben, damit die Lügerei besser von der Tastatur geht!
Offenbar wurde Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Polizei(einsatzleitung) eingereicht oder angekündigt, offenbar, weil die Beamten zuerst nicht gegen störende Neonazis vorgegangen sind.
Mik