Hausmitteilung: Aprilscherz war natürlich nur ein hanebüchener solcher

Region. An dieser Stelle, liebe Leserinnen und Leser, stand heute ein Aprilscherz darüber, dass die Neonazi-Aufmärsche in Stolberg am Osterwochenende verboten seien. Die Geschichte war hanebüchen, griff jedoch ein Gerücht auf, dass unter Anwohnern in einem Dürener Vorort herumgeistert – u.a. ging es darum, das in dem Ort ein Swingerclub gebaut wird und im Rahmen des Umbaus Rechtsextreme und NPD-Mitglieder als Bauarbeiter gesehen worden sein sollen. Hieraus konstruierte „Klarmanns Welt“ eine völlig überzogene und in sich unglaubwürdige Geschichte, dass in dem Etablissement ein Bordell entstehen soll und man wegen der beschäftigten Rechtsextremisten deren Aufmärsche verbieten werde. Neonazis kommentierten dies als einen „[n]iveaulose[n] Aprilscherz“, jedoch mit viel „Fantasie“ geschrieben. Tatsächlich war dem so. Allerdings schlug der Aprilscherz so große Wellen, dass er selbst als solches gekennzeichnet die Gerüchteküche im Ort weiter anheizte und zur Beunruhigung der Bevölkerung beitrug. Auch deswegen wurde der Text unterdessen offline gestellt. Zudem hat „Klarmanns Welt“ diesbezüglich Kontakt aufgenommen mit einem ehemaligen NPD-Mitglied im Ort und angefragt, ob er davon wissen, ob ein Swingerclub gebaut werde. Dies bestätigte betreffende Person, alles weitere seien jedoch Gerüchte, die im Ort herumgeistern… [© Klarmann]


1 Antwort auf “Hausmitteilung: Aprilscherz war natürlich nur ein hanebüchener solcher”


  1. 1 tkwm 01. April 2010 um 23:51 Uhr

    Mik – ich habe schon sehr viel schlechtere Aprilscherze gelesen. Von daher mach Dir nicht zu viel Gedanken. Wenn auch nur ein Dorfdepp äh -nazi deshalb nicht nach Stolberg zum Leichenschänden kommt, dann war’s schon gut.

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