Aachen. Die angeblichen Pläne der rechtsextremen NPD, ein Hotel in der Nähe des Hauptbahnhofs zu kaufen, haben gestern die Aachener Kommunalpolitik beschäftigt. Am Rande einer routinemäßigen Sitzung der Fraktionsvorsitzenden kam das brisante Thema zur Sprache. Dieser Termin war am Abend zuvor im Planungsausschusses vereinbart worden. In einer kurzen Erklärung der Fraktionen hieß es dann am Nachmittag in seltener Einigkeit: «Die Fraktionen von CDU, SPD, Grünen, FDP und Linken sind entschlossen, die Einrichtung eines Schulungszentrums der NPD in Aachen zu verhindern.» WEITER
NPD-Blog zum „Mehr Schein als Sein“ der NPD in Wahlkämpfen und bei den Immobiliendeals:
http://npd-blog.info/2010/05/13/grosprojekte-npd-100/
siehe dazu auch gekürzte Fassung unter:
http://www.tagesschau.de/inland/npdimmobilien100.html
Zitat: „Ob und wie der versuchte Erwerb eigener Immobilien in den Medien angekündigt werde, “liegt in den Händen der Aktiven vor Ort”, sagt Frank Schwerdt, NPD-Bundesvize, gegenüber tagesschau.de. Eine einheitliche Strategie gibt es hier nicht: Schwerdt erfuhr erst durch die Anfrage der Autoren von dem angeblich geplanten Kauf des Hotels in Aachen. Die Rechtsextremen wissen genau: Öffentlich geäußertes Kaufinteresse zieht zumeist Gegenreaktionen nach sich. Und darauf spekulieren die Neonazis – nicht nur bei Immobilien.“