Rechts: Städteregionrat besorgt über Wilders-Erfolg

Region. Medienberichten zufolge ist Städteregionsrat Helmut Etschenberg besorgt über das Wahlergebnis in den Niederlanden. Die rechtspopulistische, fremden- und islamfeindlichen Partei für die Freiheit (PVV) von Gert Wilders habe einen für ihn unterwartet hohen Zuspruch bekommen, wird der Christdemokrat zitiert. Auf die regionale Zusammenarbeit mit der Städteregion Aachen habe das Wahlergebnis seiner Einschätzung nach aber kaum Auswirkungen, da in der Euregio Städte und Gemeinden mit niederländischen Politikern und Bürgermeistern nur auf kommunaler Ebene kooperierten – und der extreme Rechtsruck bei der Wahl zum niederländischen Abgeordnetenhaus wirke sich noch nicht auf die Kommunen aus. Laut WDR haben die Fremdenfeinde um den 46-jährigen Wilders bei den Wahlen in fast allen Städten und Gemeinden im Grenzgebiet einen hohen Stimmenanteil erhalten. Demnach holte Wilders’ PVV in Limburg knapp 27 Prozent, im Grenzort Kerkrade sogar 36 Prozent der Wählerstimmen. Die Rechtspopulisten hatten im Wahlkampf angekündigt, Einwanderung aus muslimischen Ländern zu unterbinden und den Bau neuer Moscheen zu verbieten. [© Klarmann]


6 Antworten auf “Rechts: Städteregionrat besorgt über Wilders-Erfolg”


  1. 1 Peter 10. Juni 2010 um 19:00 Uhr

    Herr Etschenberg müsste nicht besorgt sein, wenn er mal auf die real vorhandenen Probleme der Bürger zum Beispiel den türkischen Nationalismus, fehlender Integrationswille, schaut und diesen Einhalt gebieten würde. Die Frage die sich stellt – wieso haben andere Länder wie Kanada nicht diese Probleme? Das Ergebnis der Niederlande ist ein Spiegel der gesellschaftlichen Probleme und eine Warnung an die etablierten Parteien in Deutschland.

    und ich dachte…ach, lassen wir das denken… mik

  2. 2 Fatihland 10. Juni 2010 um 19:45 Uhr

    Dieser fiese geleckte Schnösel… pfui bah !

  3. 3 Mario 12. Juni 2010 um 23:33 Uhr

    Zeile 4: Geert mit Doppel-E.
    Wir wollen doch unsere fundierte und ausgesprochen exakte Kritik nicht durch Fehler in der Wiedergabe des Namens schmälern.

    Freundlich wäre die Lieferung von Belegen für einen „Populismus“ und pauschale „Fremdenfeindlichkeit“.

    Besonders missfällt mir der pauschale Begriff „Fremdenfeindlichkeit“, der immer und überall an unliebsamen Meinungsabweichlern angehängt wird. Es stört mich, weil damit alle Ausländer ohne Differenzierung in einen Topf geworfen werden. Ich als Ausländer in Deutschland, habe nichts mit diesen Extremisten der Hamas, Muslimbruderschaft, DITIB, grauen Wölfen, Hezbullah, Taliban, Jamiyyah Islamiyya und wie sie alle heißen mögen gemeinsam.

    Wie wird außerdem der so genannte „Rechtsruck“ erklärt, wenn Wilders absolut zum Existenzrecht Israels steht? Wenn wir Extremismus suchen, dann sollten wir erst einmal in unserem Land schauen und Terrorhelfer aus den Reihen der „Linken“ auf die Finger gucken. Von NPD usw. gar zu Schweigen.

    Ich respektiere Ihre Arbeit gegen Neonazis sehr, Herr Klarmann, aber ich bitte Sie auch, Ihr linkes Auge offen zu halten.
    Danke vielmals.
    Mfg Mario

    oh, ein extremist der mitte… mik

  4. 4 Mario 13. Juni 2010 um 0:05 Uhr

    Danke :-)
    Ich denke mal, das soll ein Kompliment sein, auch wenn der Zusatz Extremist auf mich nicht ganz passt ;-)
    Mfg und noch einen schönen Abend
    Mario

    ach, die noch ausstehenden antworten…

    http://klarmann.blogsport.de/2010/05/04/rechtsmitte-kauft-nicht-bei-museln/

    mik

  5. 5 Mario 13. Juni 2010 um 10:29 Uhr

    Danke Herr Klarmann. Da das nun ein sehr langer Artikel ist, will ich hier nur eine Wendung ansprechen. Für weitere Gespräche könnten wir ja Mailkontakt aufnehmen.

    Und zwar zur Aussage Alexander Häuslers, einem Mitarbeiter der Arbeitsstelle Neonazismus an der Fachhochschule Düsseldorf:

    Worin genau besteht der Unterschied zwischen „Islam“ und „Islamismus“ noch einmal? Mir ist es noch nicht deutlich geworden. Ist „Islamismus“ der „Islam“, wie er von radikalen Moslems ausgelegt wird? Und warum ist diese Auslegung dem so ähnlich, was ich (und jeder andere Interessierte auch) im Qur´an nachlesen kann? Also ist „Islamismus“ doch der schriftlich nachlesbare „Islam“ und der „Islam“ der von Europäern herbeigewünschte „Euro-Islam“, den Bassam Tibi vertritt? Aber wie ist dann MP Erdogans Aussage zu deuten, der den Ausdruck „Islamismus“ als Beleidigung sieht, da es nur EINEN „Islam“ gäbe?
    Ich kann Ihnen versichern, genauso wenig, wie ich von Muslimen pauschal entgegengebrachter Ablehnung halte, genauso wenig halte ich auch von Rassismus, der von eben diesen unter dem Vorwand der unverschuldeten Diskrminierung und einer angeblichen gesellschaftlichen Ausgrenzung ausgeht. Ganz besonders verunsichert mich, dass das Verhalten besagter Bevölkerungsgruppe im Qur´an nachzulesen und -vollziehen ist. Ich halte Sie für einen intelligenten Mann, Herr Klarmann, und bin mir sicher, Sie können meinen Post mit ihren Qur´an-Kenntnissen leicht nachvollziehen.
    Mfg Mario

    ich bin ein viel beschäftigter journalist – und weder ihr therapeut, noch diskutantenonkel… mik

  6. 6 Mario 14. Juni 2010 um 12:47 Uhr

    :-D Kk. Alles Gute dann noch.
    Mfg Mario

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.