Rechts: NPD-nahe Russlanddeutsche wollen vor den Reichstag

Berlin. Der der NPD sehr nahe stehende „Freundeskreis der Russlanddeutschen Konservativen“ – auch: „Russlanddeutsche Konservative“ – will am 14. August vor dem „Reichstag“ in Berlin aufmarschieren. Wie schon bei zwei Kundgebungen vor dem Landtag in Düsseldorf soll sich der Aufmarsch der rechtsextremen, antisemitischen und zu Verschwörungstheorien neigenden Spätaussiedler „gegen die Fälschung der Geschichte der Russlanddeutschen“ in einem Schulbuch richten.

Laut dem Buch sollen die Russlanddeutschen im Zweiten Weltkrieg nach dem Einmarsch von Wehrmacht und SS die Nazis im besetzten Russland teilweise unterstützt haben und sich an der Verfolgung und Ermordung von Juden und politischen Gegnern beteiligt haben. Dies, so behaupten die Russlanddeutschen, die eng mit dem „Arbeitskreis Russlanddeutsche in der NPD“ verwoben sind und mit Judenhassern sowie Holocaust-Leugnern kooperieren, sei eine „Lüge“.

Einer der Führungskader der aus jenen Kreisen, Johann Thießen [1], lebt im Kreis Düren. [© Klarmann]

[1] Thießen führt rechtsextreme Russlanddeutschen weiter