Storyboard-Parabel: Folgsame Gehirnkrüppel mit Grinselähmung

Aachen. […] Während die einen den Bürger durch Politikpropaganda an das angestrebte System ketten, dienen die anderen als Motor der völligen Verblödung. Massenverdummung hat Konjunktur und solange die rechtextremen Hasardeure existieren, werden wohl weiterhin wild gewordene Gehirnkrüppel mit Grinselähmung über unsere Straßen marschieren. Es stellt sich allein die Frage, wem diese totale Verdummung nutzt? Die Antwort ist so einfach wie erschreckend! Dumme Menschen lassen sich leicht beherrschen! Ein (angeblich) unbekannter Redakteur, frei nach dem Text einer Neonazi-Gruppe, in dem gegen Medienvertreter als Volksverdummer der Demokraten gehetzt wird.

Möglicherweise dachte der Redakteur in diesem Zusammenhang auch an folgendes Zitat: Meine Pädagogik ist hart. Das Schwache muss weggehämmert werden. In meinen Ordensburgen wird eine Jugend heranwachsen, vor der sich die Welt erschrecken wird. Eine gewalttätige, herrische, unerschrockene, grausame Jugend will ich. […] Schmerzen muss sie ertragen. Es darf nichts Schwaches und Zärtliches an ihr sein. Das freie, herrliche Raubtier muss erst wieder aus ihren Augen blitzen. Stark und schön will ich meine Jugend. […] Ich will keine intellektuelle Erziehung. Mit Wissen verderbe ich mir die Jugend. […] Sie sollen mir in den schwierigsten Proben die Todesfurcht besiegen lernen. (Adolf Hitler, 1934)

Als Hitlers ersehnter Endsieg in weite ferne gerückt war, formulierte der Herr: […] Da bin ich auch hier eiskalt: Wenn das deutsche Volk nicht bereit ist, für seine Selbsterhaltung sich einzusetzen, ganz gut: Dann soll es eben verschwinden. […] Was nicht dumm macht, sichert also offenbar Leben… [© Klarmann]


5 Antworten auf “Storyboard-Parabel: Folgsame Gehirnkrüppel mit Grinselähmung”


  1. 1 Hinterfragender 29. August 2010 um 11:43 Uhr

    Es wäre im übrigen schon sehr sinnvoll bei Zitaten auch Quellen anzugeben und nicht nur „Quellen“, die auf Ihren eigenen Blog verweisen. Letzteres Zitat z.B. taucht lediglich in Arno Gruen – „Der Fremde in uns“, ein jüdischer Autor, der 1936 aufgrund seiner jüdischen Wurzeln in die USA umzog, auf. Sonst sind keine Quellenangaben auffindbar. Schon sehr komisch bei einer solchen aussagekräftigen Aussage.

    ja, so sind die nazis – immer ist der jude schuld, wenn es sie packt…

    das zitat stammt aus diesem buch:

    http://www.amazon.de/Traum-Reich-Völkische-Utopien-Nationalsozialismus/dp/3895477095

    der autor gab dafür als quelle dieses buch an, das ich am sonnabend leider nicht zwecks nachprüfung aus der bücherei oder der rwth-bibiothek entleihen konnte:

    http://www.amazon.de/Hitlers-Tischgespräche-Führerhauptquartier-Entstehung-Nationalsozialismus/dp/354907185X

    aber das machen sie sicher auch nicht, denn für sie ist ja „nur“ ein jude schuld…

    mik

  2. 2 Ronny 29. August 2010 um 13:05 Uhr

    Wenn ich einmal wirklich an der Macht bin, dann wird die Vernichtung der Linken meine erste und wichtigste Aufgabe sein. Sobald ich die Macht dazu habe, werde ich zum Beispiel in Aachen Domz Galgen neben Galgen aufstellen lassen. Dann werden die Linken und Klarmann gehängt, einer wie der andere, und sie bleiben hängen, bis sie stinken. So lange bleiben sie hängen, wie es nach den Gesetzen der Hygiene möglich ist, sobald man sie abgeknüpft hat, kommen die nächsten dran, und das geschieht so lange, bis der letzte Linke in Aachen ausgetilgt ist. Genauso wird in anderen Städten verfahren, bis Deutschland vom letzten Linken gereinigt ist.

    ich werde sehen, was sich für sie machen lässt… mik

  3. 3 Hinterfragender 29. August 2010 um 14:14 Uhr

    Ach, lieber Herr Klarmann. Versuchen Sie doch nicht immer mit den billigsten Klischees gewisse Meinungen zu diskreteren. Ich bin für jegliche Literatur offen, auch für jüdische. Ihr Demokraten hingegen bevorzugt doch nur „politisch korrekte“ Autoren und grenzt damit euren Horizont wesentlich ein. Aber danke für den Hinweis, ich werde mir das Buch mal zu Gemüte führen und auch die angegebene Quelle überprüfen. Und da Sie ja auch immer wieder gerne aus den Goebbels-Tagebüchern zitieren, nehme ich mir mal das gleiche Recht heraus:

    „Der Jude ist nicht an allem schuld, und wenn wir das nicht erkennen wollen, dann finden wir auch keinen Weg.“ (29. Juni 1929)

    @ Ronny

    Dein Gehirn scheint schon gehangen geworden zu sein, anders lässt sich dieser geistig bemitleidenswerter Kommentar nicht erklären.

    zu ihrer „ronny“-anmerkung:

    stimme ich ihnen zu, halte mich aber noch bedeckt, inwiefern ich davon ausgehe, dass ihre aussage (für mich eher symbolisch gedacht) berechtigt sein könnte…

    anonsten würde mich interessieren, warum sie das label „jüdische literatur“ erwähnenswert finden in dieser diskussion?

    eigentlich berief ich mich ja „nur“ auf ein wissenschftliches werk und auf ein buch, dass ein tischnachbar eines möchtegern-ariers geschrieben hat…

    mik

  4. 4 Hinterfragender 29. August 2010 um 16:03 Uhr

    Bevor gleich wieder die intellektuellen Antifaschisten kommen: Es sollte natürlich in meinem 2. Beitrag „diskreditieren“ heißen.

    Und das war nicht nur symbolisch gemeint, sondern mein voller Ernst. Asoziale und mordlustige Parolenfetischisten treffen selbstverständlich auf meine Ablehnung. Radikale Alternativen ziehen nun mal leider auch viele Dumpfbacken an, das ist bei den Antifaschisten/Kommunisten sicherlich nicht anders. Eigene Probleme werden einfach auf andere abgewälzt, das ist bei einigen sicherlich zutreffen und das bestreite ich nicht einmal.

    Und die „jüdische Literatur“ war auf Arno Gruen bezogen, den ich ja als einzige Quelle gefunden habe.

    feinste realsatire, muss man gar nicht erst hinterfragen, oder…? mik

    ps: frei nach „slime“ singen die von ihnen angegriffenen pöbel-nazis gerade wutentbrannt:

    Ihr seid Lehrer und Beamte
    Seid Gelehrte sogenannte
    Ihr schreibt Bücher, seid im Fernsehn
    Und ihr glaubt, daß wir euch gern sehen

    Immer kritisch und politisch
    Hitler und Goebbels auf dem Nachttisch
    Doch ihr habt was gegen Rabatz
    Und macht den Bullen gerne Platz

    Ihr seid nichts als rechte Spießer
    Ich frag‘ mich, was wart ihr früher
    Ihr seid nichts als rechte Spießer
    Ihr habt nichts dazugelernt
    Ihr seid nichts als rechte Spießer
    Eigentlich wart ihr es schon immer
    Und werden wir mal aggressiv
    Seid ihr auf einmal konservativ

    Lehrer und Student
    Ihr seid so frei und unverklemmt
    Ihr seid sozial auch sehr gut drauf
    Doch ihr habt eure Seele dem NS verkauft

    Und falls euch doch mal alles stinkt
    Euer Gelaber euch selbst zum Hals raushängt
    Dann fahrt ihr einfach nach Berlin
    Als Reichtags-Jünger ist jeder in

    Ihr seid nichts als rechte Spießer
    Ich frag‘ mich, was wart ihr früher
    Ihr seid nichts als rechte Spießer
    Ihr habt nichts dazugelernt
    Ihr seid nichts als rechte Spießer
    Eigentlich wart ihr es schon immer
    Und werden wir mal aggressiv
    Seid ihr auf einmal konservativ

    musik:

  5. 5 Beobachter 31. August 2010 um 10:28 Uhr

    @ Ronny:

    Frei nach Rio Reiser:

    Das alles und noch vielmehr würd´ ich machen, wenn mir nicht mein eigener Kopf im Weg wär´ …

    Denke doch bitte einmal über den Konjunktiv nach und überlege, warum du ihn besser hättest wählen sollen.

    Ach, ich vergaß, mit Wahlen habt ihr es ja nicht so – dann müssen wir wohl weiter gespannt und in voller Erregung auf deine „Machtergreifung“ warten.

    Und um dazu auf wieder mit Rio Reiser zu schließen, weil es so schön hier hinein passt:

    Zweitausend Stunden hab ich gewartet
    ich hab sie alle gezählt und verflucht
    ich hab getrunken, geraucht und gebetet
    hab dich flussauf- und flussabwärts gesucht

    und was passierte? ………. wait for it (das ist englisch, also Besatzersprache, pfuideibel) – n i x

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