Windeck/Siegburg. Ein Neonazi aus Windeck (Rhein-Sieg-Kreis) soll am Montag die wegen gefährlicher Körperverletzung und Vergewaltigung gegen ihn verhängte zweieinhalbjährige Haftstrafe angetreten haben. Der Heranwachsende galt lange als Führungskader der „autonom“-national(sozial)istischen „Aktionsgruppe Windeck“ (AG Windeck) und war nach Recherchen von „Klarmanns Welt“ mehrfach Teilnehmer von Aufmärschen in der Region, etwa in Aachen, in Stolberg und in Heinsberg-Randerath [1].
Auf der Homepage der Windecker Neonazis teilte man nun unter der Überschrift „Windecker Nationalist zu Unrecht in Haft“ mit, dass besagte Person am 6. September vorübergehend seinen Hauptwohnsitz in die JVA Siegburg verlegt habe. „Ich wäre euch dankbar, wenn ihr mich in dieser schweren Zeit unterstützt und mir schreibt. Der Kampf geht weiter,“ schreibt der – nach eigenen Angaben – „zu Unrecht“ wegen gefährlicher Körperverletzung und Vergewaltigung verurteilte Neonazi zudem. Er selbst bittet um Solidaritätspost durch „Kameradinnen und Kameraden“… [© Klarmann]
[1] Neonazi muss ins Gefängnis…