Rechts: G(r)auzone-Kneipe in Oiskirchen?

Euskirchen. Die „Antifa Euskirchen“ hat zum zweiten Mal binnen weniger Tage darauf hingewiesen, dass in einer Rock-Kneipe in der Innenstadt auch Neonazis verkehrten. Unterdessen kritisiert die Gruppe zudem, dass gelegentlich auch Rechtsrock-Songs gespielt würden.

Offenkundig, so die Kritik der örtlichen Antifaschisten, duldeten die Betreiber Neonazis. Der überwiegende Teil der Besucher sollen indes überwiegend sich unpolitisch gebende Vertreter aus verschiedenen Subkulturen der Metal- und Hardrock-Szene sein.

Dessen ungeachtet kritisiert die Antifa, Kneipe und Betreiberverein seien untragbar für alle, die „nicht mit Nazis zusammen trinken und feiern“ wollen. In Gemünd hatte man nach ähnlichen Vorfällen letztlich den Neonazi-Gästen Hausverbot erteilt [1]. [© Klarmann]

[1] Nazis raus aus Ruhmes- und Ehrenhalle…


5 Antworten auf “Rechts: G(r)auzone-Kneipe in Oiskirchen?”


  1. 1 Demokrat 13. November 2010 um 14:17 Uhr

    Artikel 3 GG

    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

    ----------------------------------------------------------------

    Und ja Neonazis benachteiligen auch andere Menschen, sich aber deren Mittel zu bedienen ist schwach.

    Abgesehen davon fallen mir spontan einige Kneipe ein, die in „linker Hand sind“

    Was machen wir denn da?

    Also wirklich … Kneipenbetreiber, die Neonazis dulden und denen womöglich sogar noch Getränke servieren. Ich würde sagen, diese müssten man aus PC-Gründen erschießen.

    Gruß

    Demokrat

    nazis dürfen nicht wegen ihrer behinderung diskriminiert werden…? übrigens die extremisten der mitte auch nicht… mik

  2. 2 DEMOkrat 13. November 2010 um 17:23 Uhr

    KEIN KÖLSCH FÜR NAZIS, KEINE HOMEZONE FÜR NAZIS und sogar KEIN SEX MIT NAZIS – ist ja irgendwie schon diskriminierend oder, voll linkshirnextremistisch eigentlich, wie sollen sich die Armen denn da überhaupt noch wohl fühlen …
    Aber im Gesetz steht ja Gott sei Dank nirgends, dass ich Arschlöscher nett finden muss, und bedienen muss man als Wirt natürlich auch nicht jeden.

  3. 3 Demokrat 13. November 2010 um 18:11 Uhr

    Sie bringen es auf den Punkt mein namensähnlicher Freund, der seinen eigenen Namen aber anscheinend nicht so richtig versteht.

    Der Wirt MUSS keine Nazis bedienen, er DARF es aber.
    Der Wirt MUSS keine Linken bedienen, er DARF es aber.

    Folglich muss da keine hinrlose Aktion gestartet werden, da der Wirt ALLEINE entscheiden darf, wer bei ihm verkehrt und wer nicht.

    Bringen Sie das mal Ihren Genossen bei und Sie werden Ihrem eigenen Namen etwas treuer.

    Brauchen Sie mehr Erklärung der Demokratie 1.0?

    Gruß

    Demokrat

    demokratie bedeutet aber auch, falls ich es ihnen erklären darf, dass menschen auf probleme hinweisen können und dürfen oder sogar zum boykott aufrufen dürfen und können, wenn ihnen etwas nicht passt…

    demokratie bedeutet natürlich auch, dass dieselben sich dann von einem daherdahindavongetippten rechtsausleger der CDU anhören müssen, sie seien stalinisten – und das selbst dann, wenn derselbe offenkundig wenig probleme hat, mit nazis pferde zu stehlen…

    sollten sie solche wenigprobs aber nicht haben, bedeutet demokratie auch, dass man sie nach zahlreichen vorangegangenen rechtslastigen kommentaren zumindest in die rechtsaußen-nähe des extremismus der mitte bringen darf…

    mik

  4. 4 anybody 13. November 2010 um 19:12 Uhr
  5. 5 Demokrat 17. November 2010 um 17:59 Uhr

    Mir fällt das noch ein weiser Spruch eines sehr weisen Parteivorsitzenden ein ;-)

    “Wenn das, was ich sage, rechtsradikal ist, dann sind zwei Drittel in der Bevölkerung rechtsradikal”

    Wer rausfindet wer das war, kriegt nen Keks oder nen antifaschistischen Ehrenorden ;-)

    Gruß

    Demokrat

    ich glaube, das war der, der seiner frau fremd gegangen ist, ein kind gezeugt hat und dann – aus gründen der partei-etik – wieder heim ins reich fand…

    mik

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