GegenRechts: Blockade-Training soll Blockade-Training sein und bleiben

Aachen/Stolberg. Das Bündnis „Stolberg 2011 – Den Naziaufmarsch gemeinsam blockieren“ wird am kommenden Samstag (5.2.) um 15 Uhr in Stolberg auf dem Kaiserplatz ein Blockadetraining durchführen. Die Aachener Polizei versucht, wie bereits in den letzten Jahren, mit schikanösen Auflagen bereits im Vorfeld des 8./9. April zivilgesellschaftliches Engagement zu behindern sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer einzuschüchtern.

Das Blockadetraining am kommenden Samstag ist die erste öffentliche Aktion des breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses. Wie jedes Jahr zeigt sich die Aachener Polizei unkooperativ, versucht sie doch das Training mit rechtswidrigen Auflagen zu untersagen und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu kriminalisieren [1]. Blockadetrainings, wie das am Samstag geplante, sind in anderen Städten zu ähnlichen Anlässen üblich. Warum das in Stolberg nicht möglich sein soll, will die Behörde nicht sagen, sie versucht lieber das geplante Blockadekonzept im Vorhinein zu delegitimieren.

Mareike Bertram, Sprecherin des Bündnisses, sagte dazu: „Weder in Dresden 2010, noch in Köln 2008 wären die Aufmärsche verhindert worden, ohne Blockaden von breiten gesellschaftlichen Bündnissen. Wir werden uns von der Aachener Polizei nicht einschüchtern lassen, wir werden am kommenden Samstag unser Training um 15 Uhr auf dem Kaiserplatz durchführen und am 9. April den Nazi-Aufmarsch verhindern.“ [Textquelle: redigierte, gekürzte Stellungnahme des Bündnisses „Stolberg 2011 – Den Naziaufmarsch gemeinsam blockieren“]

[1] Auflagen gegen Blockadetraining – Aachener Polizei untersagt Wegtrageübungen


3 Antworten auf “GegenRechts: Blockade-Training soll Blockade-Training sein und bleiben”


  1. 1 Klar, Mann? 04. Februar 2011 um 16:59 Uhr

    …hätte übrigens nichts dagegen, wenn die Pressestelle des Bündnisses mal Presseinfos so raushaut, dass sie in Sachen Textaufbau brauchbar sind und bleiben…

    Mik (böhser Bube!)

  2. 2 nail 04. Februar 2011 um 17:40 Uhr

    Die Grünblauen müssen mal merken, dass man sich im Vorfeld keine Arbeit ersparen kann. Aber dank eines so bescheuerten „Verbots“ dürfen sich sich nicht wundern wenn sie im April ein paar Leute mehr wegtragen als bisher.

    Also in deisem Sinn: Auch so kann man eine (Gegen-)Demo propagieren. Gut gemacht, Abmarsch!!

    btw. Hoffentlich gibts ein paar mehr Blockierer als im letzten Jahr, sonst braucht man kein Training.

  3. 3 Peter 04. Februar 2011 um 20:16 Uhr

    Ist das verwaltungsgericht durch das Bündnis schon eingeschaltet?

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