Rechts: Sprengsätze gebastelt

Neonazis müssen sich in Aachen wegen versuchter Anschläge und Schmieraktionen verantworten.

Aachen. Mit Teilgeständnissen hat am Freitag vor dem Landgericht Aachen ein Prozess gegen einen jungen Mann und einen Heranwachsenden begonnen, denen die Vorbereitung von Sprengstofftaten, rechte Schmieraktionen und ein Brandanschlag vorgeworfen werden. Beide Personen waren in der Neonazi-Szene aktiv.

Das Duo wird von der Staatsanwaltschaft beschuldigt, Sprengsätze aus Glasscherben und Böllern gebaut zu haben. Diese sollen sie von Aachen aus in einem Reisebus mit anderen Neonazis aus dem Rheinland am 1. Mai 2010 nach Berlin transportiert haben. Laut Anklage sollten die mit Glasscherben präparierten Silvesterknaller, die in Toilettenpapierrollen eingebettet waren, am Rande eines Aufmarsches gegen Polizisten und Gegendemonstranten eingesetzt werden. WEITER


6 Antworten auf “Rechts: Sprengsätze gebastelt”


  1. 1 Klar, Mann? 11. Februar 2011 um 18:20 Uhr

    Für die „Neulinge“ im Blog erinnere ich mal an den Hintergrundbericht zu den Ermittlungen in Sachen der Neonazi-Gruppe:

    http://klarmann.blogsport.de/2010/10/20/rechts-keimzelle-einer-art-braune-armee-fraktion/

    Und an den Hintergrundbericht zur KAL:

    http://klarmann.blogsport.de/2008/10/26/rechts-bis-heute-verboten-das-verbot-der-kameradschaft-aachener-land/

  2. 2 Klar, Mann? 11. Februar 2011 um 18:51 Uhr
  3. 3 Zensiert 11. Februar 2011 um 21:01 Uhr

    „W., der als Tätowierung ein Porträt von Adolf Hitler trägt, will unterdessen seine Gesinnung geändert haben.“

    Witz?!

  4. 4 Wehrhafte Demokratie 11. Februar 2011 um 21:07 Uhr

    Es ist doch faszinierend, dass die Überzeugung sich vom Nazitum loszusagen, so häufig dann auftritt, wenn man einem Richter gegenübersitzt.

    Man darf gespannt sein, ob W. auch noch auf die Idee kommt es Julius Streicher nachzutun und anzukündigen in einem Kibbuz leben zu wollen.

  5. 5 Klar, Mann? 11. Februar 2011 um 21:19 Uhr
  6. 6 Klar, Mann? 11. Februar 2011 um 21:51 Uhr
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