Rechts: Doppelte Spontaneität in Sachen Extremismustheorie

Aachen. Die Neonazi-Schlägerbande „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) ruft via Internet die „Kameraden“ dazu auf, einen „Zeckenaufmarsch“ von „Antideutschen“ zu „blockieren“. Besagte Demonstration wird von Linksextremen im Internet seit Wochen als „Fight Repression-Demo“ angekündigt. Sie soll am Freitag (25.2.) um 18 Uhr auf dem Vorplatz des Stadttheaters beginnen.


Neonazi-Humor auf einem KAL-Flyer frei nach Adolf Hitler – der bekanntlich auch über ein sehr ausgefülltes Sexualleben verfügte… (in neuem Fenster/Tab geöffnet = lesbare Version)

Weiter heißt es dazu bei den Linken: „Die Demonstration ist nicht angemeldet […], weil es für uns keine logische Konsequenz ist, mit dem Repressionsapparat […] zusammen zu arbeiten, wenn wir gegen genau diesen auf die Straße gehen!“ Die KAL teilte mit, man rufe „alle volkstreuen Deutschen auf, den antideutschen Aufmarsch der Antifa […] mit uns gemeinsam zu blockieren!“ Die Neonazis wollen sich angeblich deswegen um 17.30 Uhr „in der Aachener Innenstadt“ versammeln. [© Klarmann]


2 Antworten auf “Rechts: Doppelte Spontaneität in Sachen Extremismustheorie”


  1. 1 antifa.lkow 24. Februar 2011 um 16:41 Uhr

    lääääacherlich!

  2. 2 Beobachter 26. Februar 2011 um 11:46 Uhr

    Die Ausführungen auf der „Netzseite“ der KAL zu ihrem „April, April im Februar“ sind übrigens göttlich. Lest ihn mal mehrfach und betrachtet die Argumentation … Mein alter Lateinlehrer sagt mir immer, dass ich „von hinten durch die Brust ins Auge“ argumentieren würde. Hier handelt es sich zwar eher um ein „aus dem Hintern durch das Hirn in den Mund“, aber die Mischung aus Lobhudelei der gelungenen Drohung und Abstreitung des Charakters einer Drohung (nur um ein Beispiel zu nennen) ist wirklich köstlich. Für die Karnevalszeit echt gelungen! Solle´ ma se rinn losse? – Ich denke nicht …

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