Rechts: Islamfeinde sorgen für Unmut

Maastricht/Aachen. Im niederländischen Grenzgebiet sitzt laut WDR-Lokalzeit „erstmals“ die rechtspopulistische PVV im Provinzparlament in Maastricht. Die „Partei für die Freiheit“ des Islamfeindes Geert Wilders habe demnach bei der Wahl vor drei Tagen „sogar die meisten Stimmen bekommen“, so der WDR. Diese Entwicklung betrachte die Politik in der Euregio mit Sorge.

So lehne die StädteRegion Aachen, die auch grenzübergreifend mit Lokalpolitik und Behörden kooperiert, eine Zusammenarbeit mit der PVV ab. Probleme würden laut WDR auch für die Zusammenarbeit in der Euregio Maas-Rhein befürchten. Dem grenzübergreifenden Gremium gehören Vertreter des Limburger Provinzparlaments an – seit den Wahlen also auch Rechtspopulisten der PVV.

Bei den Kommunalwahlen hatte die in weiten Teilen fremdenfeindliche Partei schon Mitte 2010 in der niederländischen Grenzregion hohe Wahlgewinne verzeichnen können [1]. [© Klarmann]

[1] Städteregionrat besorgt über Wilders-Erfolg; Fremde wollen Fremdenfeinde meiden