GegenRechts: Realitätsnahes Blockade-Training in Aachen

Aachen. Ein „Blockade-Training“ gegen die fremdenfeindlichen Neonazi-Aufmärsche in Stolberg Anfang April hatten Nazigegner am Kugelbrunnen angekündigt. Gut zwanzig Minuten hielten sie am Samstagnachmittag Transparente und Schilder hoch, probten Sitzblockaden und hackten sich unter. „Genossen“ mimten Polizisten und versuchten die anderen wegzutragen. Die reale Polizei beobachtete und filmte das Spektakel – und leitete ein Verfahren ein. WEITER


1 Antwort auf “GegenRechts: Realitätsnahes Blockade-Training in Aachen”


  1. 1 Klar, Mann? 15. März 2011 um 16:05 Uhr

    Aus Sicht von „Pro NRW“:

    […] Das traurigste Kapitel dieses selbsternannten Kunsthappenings ist jedoch die relativierende und beschönigende Berichterstattung des „freien Journalisten“ Michael Klarmann (Aachener Nachrichten/ AN). Dieser entblödete sich nicht, dieses wiederkehrende Kräftemessen mit Vertretern des Rechtsstaats als allgemeine Volksbelustigung darzustellen. Ob derartige Aktionen wirklich die fleißigen und steuerzahlenden Aachener Bürger „erheitern“, muss angezweifelt werden. Objektive, sachliche Berichterstattung sieht anders aus. Die leitenden Redakteure der AN sollten ernsthaft überlegen, ob sie sich wirklich mit der ideologisch verblendeten Feder des in Antifa- Kreisen als „Spiritus rector“ bekannten Schreibers Klarmann identifizieren wollen. […] Kann man nun zur Tagesordnung übergehen ob solch „mutiger Aktionen“, die Herrn Klarmann und seine Gesinnungsgenossen möglicherweise „erheitern“? Braucht Aachen diese „Berliner Bereicherung“? Reicht es aus, wenn die AN unter der Rubrik „Kurz notiert“ unter der Überschrift „Autos und Häuser beschmiert“ mit ganzen neun Sätzen hierzu Stellung nimmt? Die Antwort des Aachener pro-NRW-Kreisverbandes hierzu ist eindeutig: Hartes Vorgehen und Null Toleranz gegen alle antidemokratischen und extremen Kräfte von rechts und links. Keine städtischen Zuschüsse für linke Propaganda und antifaschistische Gruppierungen. Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt!

    …steuerzahler sind übrigens auch jene, die im krankheitsfall beamtenbezüge fortzahlen, obschon erkrankte an demonstrationen und veranstaltungen teilnehmen können sowie stellungnahmen, leserbriefe und internet-kommentare absetzen. aber ich zahle das gerne, zeichnet es doch meine demokratische gesinnung aus… mik

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