Sehen: Auf Teufel komm raus – Dokumentarfilm um Karl D. und Randerath

Aachen/Heinsberg. Das Apollo-Kino in Aachen wird ab Mitte Mai den Film „Auf Teufel komm raus“ über den zeitweise in Heinsberg-Randerath lebenden Sexualstraftäter Karl D. und die Gegenproteste im Ort zeigen: Als der mehrfach verurteilte Sexualstraftäter zu seinem Bruder Helmut und dessen Familie zieht, reagieren die Nachbarn sofort. Sie haben Angst – um ihre Kinder und ihre eigene Sicherheit. Karl hat gerade eine Haftstrafe von 15 Jahren abgesessen und gilt immer noch als gefährlich.

Doch während sich draußen bei heiterem Zusammensein eine tägliche Bürgerversammlung formiert, droht die Familie im Haus zunehmend an der Bedrängnis zu zerbrechen. Gefangen in den eigenen vier Wänden muss sie sich dem Druck von Außen widersetzen – den Demonstranten, der lokalen Polizei und sogar dem Jugendamt, das erwägt Helmuts Sohn aus der Familie zu nehmen. Als die Situation beinahe eskaliert, kommt es unter den Demonstranten zu ersten Unstimmigkeiten. Ein paar Frauen hinterfragen ihre Aktion und beschließen, Kontakt zu der Familie aufzunehmen.

Der Dokumentarfilm wurde von Mareille Klein und Julie Kreuzer gedreht. Zu Beginn der Vorführungen in Aachen soll der Film am 12. Mai ab 19.45 Uhr in der Reihe „Kino im Dialog“ in Anwesenheit der beiden Filmemacherinnen nebst anschließender Diskussion gezeigt werden. Ein älteres Interview mit den beiden Frauen über ihre Dreharbeiten lässt sich HIER nachlesen. [© Klarmann; Textquelle (kursiv): Verleihinfo]


5 Antworten auf “Sehen: Auf Teufel komm raus – Dokumentarfilm um Karl D. und Randerath”


  1. 1 anyone 29. April 2011 um 17:16 Uhr

    […]

    irgendwann verraten sich alle… mik

  2. 2 anyone 30. April 2011 um 14:31 Uhr

    @mit Das ist meine Meinung, auch wenn die Nazis damit auf Stimmenfang gehen. Kann ich doch nichts für…

    na, dann ab zu den „autonomen nationalisten“, die haben noch einen platz frei in ihrem kindergarten… mik

  3. 3 anyone 30. April 2011 um 23:42 Uhr

    @mik Heißt das, dass man keine Meinung mehr haben darf, an die die Nazis ihre Propagandawägelchen hängen?
    Die NPD ist auch pro Atomausstieg, aber deswegen kann man doch trotzdem noch Atomgegner sein ohne gleich als Nazi betitelt zu werden. Warum sollte das hier anders sein. Mit rechts oder links hat dieser Fall (mal abgesehen von der bescheuerten Propaganda drumherum) nichts zu tun.

    es heißt, dass SIE mal kurz darüber nachdenken sollten, welche ihrer kommentare ich bisher nicht frei geschaltet habe – denn in all diesen steckte mehr nönazi als antifa. der oben weggekürzte war dann nönazi-pur. da bleiben einige spekulationen: sie sind ein nazi-troll, der ab und an aus der deckung kommt; sie sind ein sozialist, der zum nationalismus alias der querfront neigt (sollten sie zudem hiphop-musik machen, würden sie dann makks damage folgen…); sie haben ein problem mit dem schreiben (was ich von einem studenten indes nicht erwarte) und deswegen klingt manches ganz anders, als man es von einem antifaschisten gewohnt ist… mik

  4. 4 Der Beobachter 01. Mai 2011 um 9:27 Uhr

    also, für outsider ist diese diskussion zwar schwer nachvollziehbar, aber […]

    …eben drum keine spekulationen… mik

  5. 5 anyone 03. Mai 2011 um 19:17 Uhr

    Sie scheinen mich schlecht zu kennen. Ich habe Ihnen vor einigen Wochen sogar noch Fotomaterial zugesand, welches Sie teilweise im Blog veröffentlicht haben. Vielleicht erinnern Sie sich. Von Ihren Annahmen über mich trifft bis auf das Dasein als Student keine einzige zu.

    müssen sie halt keine 300 nicknames und echte oder falsche e-mail-adressen nutzen ;-) mik

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