Rechts: PVV an Provinzregierung beteiligt

Maastricht. Die Provinzregierung in Limburg sei nach den Wahlen im März die einzige in den Niederlanden, in dem die Rechtspopulisten der Partei für die Freiheit (PVV) an einer solchen beteiligt seien. Das berichtet der WDR. Die örtlichen Parteigänger des umstrittenen Politikers Geert Wilders sollen demnach nach rund zwei Monate dauernden Koalitionsverhandlungen am Mittwoch in Maastricht die Verträge zwischen den Rechtspopulisten, Christdemokraten und Liberalen unterzeichnen.

Die PVV war Anfang März erstmals zu Provinzwahlen angetreten und hatte in Limburg 20 Prozent der Stimmen geholt. Die PVV hatte sich vor der Wahl unter anderem gegen Muslime, den Islam als Religion und den Bau neuer Moscheen ausgesprochen. Im Rahmen der grenzübergreifenden Zusammenarbeit von Politik und Verwaltungen hatten man sich von deutscher Seite distanziert gezeigt, was die Beteiligung der PVV an der Provinzregierung anbelangt [1]. [© Klarmann]

[1] Islamfeinde sorgen für Unmut