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Geschichte: Das Aachener Theater unter dem Hakenkreuz

Aachen. Unter dem Titel „Das Aachener Theater unter dem Hakenkreuz“ findet in der VHS ein Vortrag von Klaus Schulte und Peter Sardoc statt: Das Theater spielte in nationalsozialistischer Zeit eine wichtige Rolle. Es war Teil der alles umfassenden Kulturpolitik des Dritten Reiches, die darauf abzielte, alle Bereiche des täglichen Lebens zu erfassen. Das Aachener Theater bildete da keine Ausnahme.

In der großen deutschen Bühnenlandschaft zwar nur ein „Provinztheater“, erwuchs ihm als so genanntem „Grenzlandtheater“ mit seiner Ausstrahlung als Brücke zu den Nachbarländern auch eine Schlüsselstellung im ideologischen Sinne der gewünschten politischen Vorgaben und Expansionspolitik. Es soll hier ein Einblick in die Aufgaben des Aachener Theaters und die Spielplangestaltung unter dem Hakenkreuz gegeben werden.

Informiert wird weiter über Aufführungen, Theaterleiter, Bühnenvorstände und Künstler; über ihren Einsatz für das Theatergeschehen, ihre Verhaltensweise gegenüber den damaligen Machthabern sowie über das Schicksal jüdischer, ausgegrenzter und verfolgter Kollegen. Dienstag, 3. Mai, 19 Uhr. VHS, Peterstraße 21 – 25, Forum. Keine Teilnahmegebühren. [Textquelle: redigierte VHS-Info]